Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Pest in Russland? EU-Kommission beobachtet Lage

06.10.2026 06:30
Die Europäische Kommission beobachtet die Informationen über einen möglichen Vorfall von Pest in einem Labor in Russland. Brüssel stehe dazu mit Experten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten in Kontakt. Die russischen Behörden versichern unterdessen, die epidemiologische Lage im Gebiet Irkutsk sei stabil.
Die Pest wird durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht. Natrliche Pestherde gibt es unter anderem in Sibirien, wo die Bakterien in Populationen kleiner wildlebender Sugetiere und Flhe zirkulieren.
Die Pest wird durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht. Natürliche Pestherde gibt es unter anderem in Sibirien, wo die Bakterien in Populationen kleiner wildlebender Säugetiere und Flöhe zirkulieren.Shutterstock/annaliberty111

Die Sprecherin der EU-Kommission, Eva Hrncirova, erklärte am Montag, die Kommission verfolge die Entwicklung „sehr aufmerksam“ und berate sich dazu mit Experten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Auf die Frage, ob Informationen direkt von den russischen Behörden eingeholt werden könnten, antwortete sie, die Kommission nutze die verfügbaren Kanäle, darunter auch über die Weltgesundheitsorganisation.

Die Sprecherin nannte keine konkreten Angaben zum Umfang der Antibiotikareserven der EU. Sie erklärte jedoch, dass die Mitgliedstaaten über eigene Vorräte verfügten und es zusätzliche Reserven auch auf europäischer Ebene gebe.

Mysteriöser Tod einer Mitarbeiterin in Pestforschungsinstituts

Eine Mitarbeiterin eines Forschungsinstituts für Pestforschung in Schelechow im Gebiet Irkutsk in Sibirien ist unter ungeklärten Umständen erkrankt und gestorben. Die Behörden haben Personen, die mit ihr Kontakt hatten, unter Quarantäne gestellt. Ihnen zufolge gebe es keine Belege dafür, dass der Tod der Frau mit ihrer Arbeit oder einem Vorfall mit Krankheitserregern in Verbindung stehe. In sozialen Medien waren zuvor unbestätigte Berichte aufgetaucht, wonach die Frau ein Reagenzglas mit lebenden Bakterien fallen gelassen haben soll.

Die Leiterin der russischen Gesundheitsaufsichtsbehörde Rospotrebnadsor, Anna Popowa, soll zu einer Krisensitzung in das Gebiet Irkutsk gereist sein. Der Gouverneur des Gebiets Irkutsk, Igor Kobsew, versicherte, die Lage sei unter Kontrolle. Alle Personen, die möglicherweise Kontakt mit der Verstorbenen hatten, würden ermittelt, untersucht und medizinisch überwacht. Unterdessen haben Vertreter der Stadt Baikalsk am 3. Oktober auf Telegram aufgerufen, von Reisen nach Schelechow abzusehen. Der Beitrag wurde später gelöscht. Einen Tag später wurde in mehreren Krankenhäusern in Irkutsk eine dreitägige Quarantäne verhängt, berichtete das russische Portal Meduza.

Die Pest wird durch das Bakterium Yersinia pestis verursacht. Natürliche Pestherde gibt es unter anderem in Sibirien, wo die Bakterien in Populationen kleiner wildlebender Säugetiere und Flöhe zirkulieren.

RMF24/ps

Historiker rekonstruieren alte Medikamente nach polnischen Rezepten

04.02.2022 12:16
Historiker und Apotheker aus Wrocław stellen Medikamente nach alten polnischen Rezepten nach, um mehr über ihre Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Krankheiten herauszufinden. 

Polen: Gefährlicher Cholera-Stamm ausgeschlossen

27.07.2025 13:00
Eine Frau, die mit Verdacht auf Cholera in einem Krankenhaus im Nordwesten Polens behandelt wird, ist nicht mit einem gefährlichen Stamm der Krankheit infiziert. Das teilte ein Sprecher der obersten polnischen Gesundheitsbehörde (GIS) der staatlichen Presseagentur PAP mit.

Polen warnt vor Reisen in Ebola-Regionen Afrikas

19.05.2026 10:20
Wegen eines neuen Ebola-Ausbruchs in Afrika hat das polnische Außenministerium seine Reisewarnungen für Teile Zentralafrikas verschärft. Polen sollten Reisen in die Demokratischen Republik Kongo, nach Uganda und in den Sudan vermeiden, teilte das Ministerium am Montag mit.