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„Schmerzhaft und demonstrativ“: Selenskyj zu Russlands Angriff auf die Ukraine

07.10.2026 11:08
Bei dem Angriff mit 70 Raketen und Drohnen wurden mindestens elf Menschen getötet. Nach Ende des polnischen Militäreinsatzes meldete das Operative Kommando keine Verletzung des polnischen Luftraums.
Die Leiche eines der Opfer nach dem Angriff in Charkiw am 5. dieses Monats. Russische Truppen haben Charkiw im Nordosten der Ukraine mit Lenkbomben angegriffen. Dabei kamen mindestens fnf Menschen ums Leben, 50 wurden verletzt. Die russische Invasion in der Ukraine dauert an. (mr) PAPMykola Kalyeniak
Die Leiche eines der Opfer nach dem Angriff in Charkiw am 5. dieses Monats. Russische Truppen haben Charkiw im Nordosten der Ukraine mit Lenkbomben angegriffen. Dabei kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, 50 wurden verletzt. Die russische Invasion in der Ukraine dauert an. (mr) PAP/Mykola KalyeniakPAP/Mykola Kalyeniak

Bei einem groß angelegten russischen Angriff auf die Ukraine sind nach ersten Angaben mindestens elf Menschen getötet worden. Russland setzte 70 Raketen sowie Drohnen ein. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, ein wichtiges Ziel sei die Energieinfrastruktur gewesen. „Die Russen wollten schmerzhaft und demonstrativ zuschlagen“, schrieb er in sozialen Medien.

Polen aktivierte während des Angriffs vorsorglich seine Luftverteidigung. Das Operative Kommando der polnischen Streitkräfte ließ Militärflugzeuge aufsteigen und versetzte bodengestützte Luftverteidigungs- und Radarsysteme in Bereitschaft. Die Maßnahmen sollten vor allem grenznahe Gebiete schützen. Schwedische Kampfjets unterstützten den Einsatz.

Später beendete das Kommando den Einsatz der Militärluftfahrt. „Es wurde keine Verletzung des Luftraums der Republik Polen festgestellt“, hieß es in der Mitteilung. Die Luftverteidigungs- und Radarsysteme kehrten demnach zum regulären Einsatzbetrieb zurück; die Lage in der Ukraine werde weiter überwacht.

In Kyjiw wurden mindestens zwei Tote gemeldet. Raketen trafen dort unter anderem Lagerhäuser in den Stadtteilen Obolon und Podil. In Pryluky im Gebiet Tschernihiw wurde ein vierstöckiger Wohnblock schwer beschädigt, die Rettungsarbeiten dauerten an. Auch aus Dnipro, Saporischschja und Krementschuk wurden Schäden gemeldet.

IAR/adn

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