„Das Wichtigste ist der Frieden, und der Frieden muss durch Sicherheit abgesichert sein“, betonte Selenskyj. Die Ukraine müsse an allen Gesprächen über den Krieg und mögliche Friedensverhandlungen beteiligt sein. Auch die europäischen Staaten sollten in den Verhandlungsprozess eingebunden werden.
Selenskyj spricht von konstruktivem Treffen mit US-Gesandtem
Ein Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Oslo bezeichnete Selenskyj als „konstruktiv“. Die Ukraine sei bereit, ihre diplomatischen Bemühungen fortzusetzen. Wichtig seien Verhandlungen in einem dreiseitigen Format mit ihm selbst, US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte Selenskyj. Auch Europa müsse an dem Prozess beteiligt sein.
Der ukrainische Präsident dankte der US-Seite zudem für die Wiederaufnahme des Austauschs von Geheimdienstinformationen. Er äußerte die Hoffnung, dass Einschränkungen bei den Satellitendiensten Starlink und Starshield bald aufgehoben würden.
Selenskyj hatte am Dienstag in Oslo mit Witkoff, den Regierungschefs Finnlands und Norwegens sowie Vertretern der Europäischen Union und der Nato gesprochen. Im Mittelpunkt standen unter anderem Sicherheitsgarantien für die Ukraine, der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg und die künftige Sicherheitsordnung in Europa.
Witkoff traf sich am Mittwoch in St. Petersburg mit Putin. Der Kremlchef schlug Gespräche mit Trump in China vor. Moskau hatte zuvor die Möglichkeit eines dreiseitigen Treffens zwischen Putin, Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Rande des für November geplanten Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in China ins Spiel gebracht.
IAR/jc