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Polnische Fischer dürfen mehr in der Ostsee fangen

27.10.2026 06:30
Im kommenden Jahr wird es keine Kürzungen der Fangquoten in der Ostsee und keine Einschränkungen beim Beifang von Dorsch geben. Das ist eine gute Nachricht für die polnischen Fischer, die künftig mehr Hering und Sprotte fangen dürfen.
Beim Dorsch, der fr Polen besonders wichtig ist, gilt seit 2019 ein Fangverbot. Damit sollen sich die Bestnde erholen. Die Fische knnen jedoch als Beifang in die Netze geraten, wenn andere Arten gefangen werden.
Beim Dorsch, der für Polen besonders wichtig ist, gilt seit 2019 ein Fangverbot. Damit sollen sich die Bestände erholen. Die Fische können jedoch als Beifang in die Netze geraten, wenn andere Arten gefangen werden. Shutterstock/vivooo

Die irische Ratspräsidentschaft hat die Einigung bestätigt. Die Landwirtschaftsminister der EU-Mitgliedstaaten haben sich bei ihrem Treffen in Luxemburg darauf verständigt, die Vorschläge der Europäischen Kommission abzulehnen. Polen hatte dagegen protestiert.

Beim Dorsch, der für Polen besonders wichtig ist, gilt seit 2019 ein Fangverbot. Damit sollen sich die Bestände erholen. Die Fische können jedoch als Beifang in die Netze geraten, wenn andere Arten gefangen werden. Hier hatte die Kommission Kürzungen gefordert: In der westlichen Ostsee sollte der Dorsch-Beifang um 88 Prozent, in der östlichen Ostsee um die Hälfte reduziert werden.

Das ist in Polen auf Widerstand gestoßen. Gemeinsam mit den anderen Ostseeanrainerstaaten setzte Polen eine Änderung der Vorschläge durch. Damit wird es keine Kürzungen beim Dorsch-Beifang geben.

Auch die Heringsfänge in der westlichen Ostsee werden nicht eingeschränkt. Die Europäische Kommission hatte Kürzungen um 45 Prozent vorgeschlagen. In der zentralen Ostsee dürfen die Fischer dagegen deutlich mehr Hering fangen. Die Fangquoten wurden im Vergleich zum laufenden Jahr um 71 Prozent erhöht, die Quoten für Sprotte um 44 Prozent.

IAR/ps

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