In Polens nordwestlicher Hafenstadt wurde ein Tunnel ausgegraben, der zwei Inseln verbindet. Präsident Andrzej Duda hat diesen Schritt als "historisch" bezeichnet.
Die Brücke unter dem Fluss Świna "wird das Leben einfacher machen, den Transport effizienter, die Stadt besser zugänglich für die Versorgung" und gleichzeitig Świnoujście "mit dem Rest unseres Landes" verbinden, sagte der Präsident vor Reportern.
- Es ist wirklich ein historisches Ereignis - sagte er und dankte "all jenen, die das Projekt geplant, gebaut und finanziert haben".
Unterwasserkanal soll Verkehrsprobleme lösen
Bislang werden die verschiedenen Inseln von Swinoujście (Swinemünde) durch Fähren verbunden, die jedoch nicht über ausreichende Kapazitäten verfügen, was für die Passagiere oft lange Wartezeiten bedeute, berichtete die Nachrichtenagentur PAP.
Wolin und Usedom, die durch die Świna getrennt sind, sind die beiden wichtigsten Inseln der Stadt. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 200 Mio. Euro. Die Europäische Union hat dafür mehr als 172 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, die restliche Summe wird von der Stadt selbst aufgebracht.
Die Arbeiten werden voraussichtlich im letzten Quartal 2022 abgeschlossen sein.
PAP/ps