"Die Fußballverbände Polens, Schwedens und Tschechiens verurteilen die Aggression Russlands gegen die Ukraine auf das Schärfste. In Anbetracht der aktuellen Situation bringen der Polnische Fußballverband (PZPN), der Svenska Fotbollförbundet (SvFF) und die Fotbalová asociace České republiky (FAČR) ihren dezidierten Standpunkt zum Ausdruck, dass die für den 24. und 29. März geplanten Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft in Katar nicht auf dem Gebiet der Russischen Föderation ausgetragen werden sollten", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung vom Donnerstag.
Die Autoren der Erklärung "sehen nicht vor, nach Russland zu reisen und dort Fußballspiele auszutragen". "Die militärische Eskalation, die wir erleben, hat schwerwiegende Folgen und führt zu einer erheblichen Verringerung des Sicherheitsniveaus für unsere Nationalmannschaften und offiziellen Delegationen", wurde in dem Schreiben betont.
"Wir erwarten daher eine sofortige Antwort der FIFA und der UEFA und die Bekanntgabe alternativer Austragungsorte für die kommenden Spiele", so die drei Fussballverbände.
Kritik für Abmilderung der Erklärung
In Polen hat die Erklärung der drei Fußballverbände für heftige Kritik gesorgt, da in der englischen Version von einem "Konflikt zwischen Russland und der Ukraine die Rede ist". "Der Polnische Fußballverband verurteilt die russische Aggression auf die unabhängige Ukraine - das ist unsere Stellungnahme, die wir in der Erklärung an die FIFA zum Ausdruck gebracht haben. Diese ist dann aber - in der englischen Version, die von drei Föderationen unterzeichnet wurde - durch unsere Partner abgemildert worden. Unnötig, denn die Tatsachen muss man klar beim Namen nennen", so der PZPN-Chef Cezary Kulesza auf Twitter.
rp.pl/ps