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Vor 83 Jahren befahl Josef Stalin das Katyń-Massaker

05.03.2023 19:00
Am 5. März 1940 unterzeichnete Józef Stalin eine Entscheidung zur Exekution polnischer Bürger.
Dr Iwaneczko: Stalin w 1944 roku nie miał pewności, dokąd dojdą sowieckie czołgi, a tym samym dokąd dojdzie sowiecka władza
Dr Iwaneczko: Stalin w 1944 roku nie miał pewności, dokąd dojdą sowieckie czołgi, a tym samym dokąd dojdzie sowiecka władzaWikimedia Commons/Bundesarchiv

Vor 83 Jahren beschloss der Kreml, polnische Offiziere in sowjetischer Gefangenschaft zu töten (die sogenannte "Katyn-Entscheidung"). Aufgrund des Befehls ermordeten die Sowjets 1940 fast 22 000 polnische Offiziere, Polizisten, Grenzschutzbeamte, Gefängnisbeamte, Förster und Reservisten der Polnischen Armee. Der Vorschlag zur physischen Liquidation der Polen wurde vom damaligen Chef des NKWD Lawrentia Beria gemacht. Alle wichtigen Vertreter der Behörden der UdSSR, einschließlich Józef Stalin, stimmten einstimmig für die Hinrichtung.

Wie der Direktor des Instituts für Nationales Gedenken (IPN), Dr. Jarosław Szarek, betonte, liege die Quelle der sog. Katyń-Entscheidung im Molotow-Ribbentrop-Pakt. Er betonte, dass dieser Entschluss vom 5. März 1940 eine staatliche Entscheidung und ein unverhohlener Verstoß gegen das Völkerrecht waren.

Der Direktor machte auch darauf aufmerksam, dass das IPN noch immer nicht vollständig über das Katyn-Massaker informiert sei.

"Es ist ein Drama, dass wir noch nicht alle Grabstätten kennen. Ein Teil der Katyń-Ermittlungen, die bereits im heutigen Russland durchgeführt wurden, wird immer noch geheim gehalten. Die russische Militärstaatsanwaltschaft beendete 2014 eine 14-jährige Untersuchung mit dem Urteil, dass das Katyń-Massaker kein Verbrechen des Völkermords war. Niemand wurde vor Gericht gestellt", erklärte Szarek.

iar/ps/kl