Die Gespräche sollen dazu beitragen, "den Bedarf an Hilfe für ukrainische Flüchtlinge und die Möglichkeit der Unterstützung durch Japan zu bewerten", sagte der polnische Regierungssprecher Piotr Müller gegenüber Reportern. Wie er betonte, werde Hayashis Reise nach Polen eine Gelegenheit für Japan sein, "etwas über die Erfahrungen Polens im Umgang mit der Flüchtlingskrise zu erfahren".
Am Sonntag besuchte Hayashi einen polnisch-ukrainischen Grenzkontrollpunkt in Medyka und führte in Warschau Gespräche mit seinem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Japans bisherige Maßnahmen
Als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine hat die japanische Regierung beschlossen, der Ukraine über internationale Organisationen humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar zu leisten. Tokyo hat der Regierung in Kiew auch ein nicht rückzahlbares Darlehen in Höhe von 100 Millionen US- Dollar gewährt. Im Rahmen seiner Aktivitäten als G7-Mitglied hat Japan eine Reihe von Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Belarus verhängt.
Die jüngste Entscheidung der Regierung in Tokio bestand darin, ein Embargo für die Ausfuhr von Luxusautos, Schmuck und Kunstwerken nach Russland zu verhängen. Viele japanische Unternehmen haben beschlossen, den Betrieb oder die Ausfuhren auf den russischen Markt einzustellen.
PAP, kyodonews.net/ps