Nach den Explosionen vom Donnerstag im Bergwerk Pniówek in Pawłowice, wurde die Suche nach den sieben vermissten Bergleuten eingestellt. Mit dieser Entscheidung verschiebt sich die Möglichkeit, die Opfer der Explosionen zu erreichen, bis sich die Atmosphäre in dem isolierten Gebiet stabilisiert hat - möglicherweise um viele Wochen.
"Das sind sehr schwierige Entscheidungen, aber es geht um die Sicherheit der Retter, die ihre Aufgaben mit einer sehr schweren Last erfüllen würden. Es wäre eine unverantwortliche Entscheidung, sie in eine so gefährliche Region zu schicken", erklärte der Geschäftsführer des Bergwerks, Tomasz Cudny, am Freitag. Cudny machte keine Hoffnung auf eine rasche Wiederaufnahme der Rettungsaktion.
Am Donnerstagabend gab es vier weitere Explosionen in der Mine, in der die Rettungsaktionen nach den Gasexplosionen vom Mittwoch weitergeführt wurden. Die erste Explosion ereignete sich, als sich zwei fünfköpfige Bergungsteams von der Unfallstelle zurückzogen. Zehn Bergleute wurden verletzt, acht von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht.
rmf.pl/ps