Während einige Zivilisten weiterhin seit Wochen unter dem riesigen Gelände eingeschlossen sind, gelang es einer großen Zahl von Evakuierten am Wochenende, unter dem Schutz der UN und des Roten Kreuzes, das Stahlwerk zu verlassen.
Die Stadt steht unter russischer Kontrolle, aber einige Kämpfer und Zivilisten halten sich in den Azowstal-Werken verschanzt - einer riesigen Anlage aus der Sowjetära, die unter Josef Stalin gegründet wurde und mit einem Labyrinth von Bunkern und Tunneln gegen Angriffe geschützt ist.
Am Dienstag wurde auch die westukrainische Stadt Lwiw, die bisher vom Krieg weitgehend verschont geblieben ist, von russischen Raketen getroffen, wie der Bürgermeister der Stadt, Andryj Sadowyj, mitteilte. Laut Reuters sagte Sadowyj, die jüngsten Luftangriffe hätten Kraftwerke beschädigt, so dass in einigen Stadtteilen der Strom ausgefallen sei.
Reuters/ps