Polen und die B9-Staaten wollen, dass die NATO angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mehr Soldaten an seine östlichen Grenzen verlegt, sagte Polens Staatspräsident Andrzej Duda beim Gipfeltreffen der Bukarest Neun (B9) in Bukarest, Rumänien am Freitag.
Wie Duda bei der auf den Gipfel folgenden Pressekonferenz betonte, wollen die B9-Staaten, „dass die Zahl der in den Ländern der Ostflanke stationierten NATO-Soldaten deutlich erhöht wird“. Auch die Enhanced Forward Presence des Bündnisses sollte „auf weitere Ostflanken-Staaten wie Bulgarien, Ungarn und die Slowakei ausgeweitet“ und „die Zahl der in den verschiedenen Ländern der Ostflanke stationierten NATO-Truppen deutlich erhöht werden“. „Wir hoffen auch, dass die Vereinigten Staaten ihre Präsenz in unserem Teil Europas verstärken werden“, so Duda.
Die Ukraine unterstützen, Russland stoppen
Polens Staatspräsident betonte, die Nato müsse vor allem „die Ukraine unterstützen und ihre Verteidigung stärken“ sowie „eine Strategie entwickeln, um Putins Imperialismus einzudämmen“.
In der gemeinsamen Erklärung nach dem Gipfel, verurteilt die B9 die russische Aggression gegen die Ukraine und bekräftigt ihre Verpflichtung, „jeden Zentimeter des NATO-Territoriums“ zu verteidigen.
Die B9 vereint NATO-Mitglieder, die an der Ostflanke des Pakts liegen: Polen, Bulgarien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakei.
Schwerpunkt des B9-Gipfels war die Vorbereitung auf den NATO-Gipfel, der später in diesem Monat in Madrid, Spanien, stattfinden wird.
IAR/PAP/prezydent.pl/ps/adn