Vor einigen Tagen hatte Ryszard Terlecki, der Vorsitzende der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit, berichtet, im Parlament werde die Gründung einer neuen Oppositionspartei diskutiert. Ihm zufolge soll Grzegorz Schetyna der Konstrukteur des politischen Durchbruchs sein, gemeinsam mit einer Gruppe verärgerter Abgeordneter der Bürgerplattform. Diese Gerüchte konnte der stellvertretende PO-Vorsitzende im Gespräch mit Polskie Radio 24 am Mittwoch nicht bestätigen. „Ich sehe das wie die Gurkenzeit, ein bisschen wie das Ungeheuer von Loch Ness (...), das ist ein Urlaubsthema und ich glaube, da ist nichts dran".
„Es gibt mehrere Oppositionsparteien, die miteinander auskommen müssten. Das ist nicht einfach, Platz für eine weitere Partei gibt es da nicht“, betonte der PO-Politiker und wies darauf hin, dass sich die Opposition im Vorfeld vergangener Parlamentswahlen immer konsolidiert und die Regierung sich gespaltet hätte.
PAP/js