Es gebe keine Hinweise darauf, dass das verseuchte Wasser der Oder eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstelle, gab Polens Gesundheitsminister am Mittwoch bekannt. Sein Ministerium überwache das Wasser der Oder ständig auf mögliche Gesundheitsgefahren.
"Wir haben Wasserproben entnommen und bis jetzt keine übermäßig schädlichen Inhaltsstoffe entdeckt, die das Trinkwasser beeinträchtigen könnten", sagte Adam Niedzielski gegenüber dem Nachrichtensender Polsat.
Seit Ende Juli wurden etwa 100 Tonnen toter Fische aus dem zweitlängsten Fluss Polens beseitigt. Woran die Fische gestorben sind und wo der vermutliche Schadstoff in den Fluss gelangt sei, bleibe ein Rätsel.
Der Zugang zur Oder wurde in drei polnischen Provinzen eingeschränkt.
Polens Ministerpräsident hat wegen der Katastrophe den Direktor der staatlichen Behörde für Wasserwirtschaft und den obersten Umweltinspektor entlassen. Nachdem die Folgen der Umweltkatastrophe beseitigt sind, soll die Oder auch wieder mit Fischen gefüllt werden, hat Mateusz Morawiecki angekündigt.
PAP/jc