„Wir agieren als Team und vereinen unsere darstellerischen, programmatischen und organisatorischen Kräfte“, erklärte Kornowicz auf der Pressekonferenz im Ethnografischen Museum am Dienstag. „So entstehen Verbindungen — gegen die Technik der sozialen Spaltung. Wir sind mit der Ukraine und ihren Künstlern. Wir präsentieren Musik, die den Kämpfen […] gleichgültig gegenübersteht“.
Kornowicz wies auch auf die beiden Schwerpunkte des diesjährigen Warschauer Herbstes hin: Ensemble- und Kammermusik. Während des Festivals werde Warschau zum Gastgeber für fast zwanzig Kammermusikformationen aus der ganzen Welt.
Das Eröffnungskonzert wird von der Sinfonia Varsovia und dem Orkiestra Muzyki Nowej unter der Leitung von Szymon Bywalec mit dem Zyklus „Les Espaces acoustiques“ von Gérard Grisey gestaltet. Beim Abschlusskonzert spielt das Nationale Philharmonische Symphonieorchester mit Solisten unter der Leitung von Vimbayia Kaziboni die polnische Erstaufführung von Francesco Filideis "Tre Quadri" sowie drei Uraufführungen von Werken für Orchester und elektronische Musik.
Der diesjährige Warschauer Herbst ist Olgierd Pisarenko gewidmet, der das Festival zwanzig Jahre lang als Mitglied des Programmausschusses und acht Jahre lang als dessen Vorsitzender mitgestaltet hat. Pisarenko verstarb am 22. Juli 2022.
PAP/js