Im kommenden Jahr will die Regierung in Warschau weitere Antiinflationsmaßnahmen einführen. Das kündigte bei einer Pressekonferenz Sprecher der polnischen Regierung Piotr Müller an. Das Antiinflationsschild werde zwar zurückgezogen, man arbeite aber an anderen Mechanismen, die den Polen das Leben in Zeiten einer hohen Inflation erleichtern sollen.
Die Politiker der Regierungspartei vertreten die Meinung, dass die Inflation vor allem eine Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine sei. Im Sommer hat die Regierung ihren großen Antiinflationsschild bis zum Jahresende verlängert: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und Erdgas bleibt ausgesetzt, die auf Kraftstoffe und Strom deutlich gesenkt. Im Januar werde das Schild aber nicht verlängert.