Die neue, an der polnischen Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad gebaute Barriere, „sendet eine klare Botschaft" an Moskau, betont der Chef des Büros für Nationale Sicherheit (BBN) Jacek Siewiera. Warschau, so Siewiera im Anschluss an ein Treffen mit seinen Vorgängern, sei sich bewusst, wie Migranten schon einmal „als Geiseln in einem hybriden Angriff" gegen Polen und die Europäische Union ausgenutzt wurden.
Wie Siewiera erinnerte, sei die Einführung von Flugverbindungen aus dem Nahen Osten und Afrika nach Weißrussland im vergangenen Jahr dem „Missbrauch von zivilen Migranten als Waffe" vorausgegangen. Ein „erhöhter Anteil an illegaler Migration an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland" sei bis heute zu beobachten. Und nun gebe es eben auch „beunruhigende Anzeichen" für die Einführung neuer Flugrouten zwischen dem russischen Kaliningrad und Ländern im Nahen Osten sowie Afrika.
Der Staatspräsident, fügte Siewiera hinzu, wolle “dass die derzeitige und frühere Führung des BBN regelmäßig zusammenkommt". Solche Treffen würden „in Momenten stattfinden, die ernsthafte Gespräche über Schlüsselfragen der nationalen Sicherheit erfordern".
IAR/PAP/dziennik.pl/bbn.gov.pl/ps/adn