Deutsche Redaktion

Regierung will in Schießsport investieren

10.01.2023 10:13
„Eine freie Gesellschaft muss in der Lage sein, sich zu verteidigen, und sie muss Waffen haben, mit denen sie sich verteidigen kann", sagte Mateusz Morawiecki. 
Premier Mateusz Morawiecki strzelał na stołecznej strzelnicy Warszawianka
Premier Mateusz Morawiecki strzelał na stołecznej strzelnicy "Warszawianka"Twitter/MorawieckiM

Polens Regierung werde stark in die Entwicklung des Schießsports investieren, erklärte Premierminister Mateusz Morawiecki am Montag gegenüber den Medien. „Wir werden weiterhin in die Förderung des Schießsports und in die polnische Waffenindustrie investieren, denn eine freie Gesellschaft muss in der Lage sein, sich zu verteidigen, und sie muss Waffen haben, mit denen sie sich verteidigen kann", sagte Morawiecki bei einem Besuch einer Schießanlage in Warschau, berichtete die polnische Nachrichtenagentur PAP.

„Ich habe mit unseren eigenen polnischen Waffen geschossen, sowohl aus alten als auch modernen Waffen, darunter dem ‚Grot'-Gewehr des Waffenherstellers Łucznik", betonte Morawiecki in einem Facebook-Post. Die „Grot"-Gewehre werden von der polnischen Armee und von ukrainischen Soldaten „für ihre Zuverlässigkeit" gelobt, fügte er hinzu.

Morawiecki erinnerte daran, dass Schießen „ein schöner und praktischer Sport mit einer langen Tradition in Polen" ist, berichtete PAP.

Polens Regierungschef hat im Juni letzten Jahres versprochen, in jedem Bezirk des Landes Schießstände einzurichten. Sportminister Kamil Bortniczuk stellte im April den Plan vor, eine mit 1 Mio. Euro dotierte Initiative zu starten, um die Öffentlichkeit im Schießsport auszubilden. Damit wolle Polens Regierung die Verteidigung des Landes angesichts der russischen Invasion in der Ukraine stärken, so Pressedienste.


IAR, PAP/ps