Die Sammelaktion im Masowischen Płońsk läuft bereits seit Anfang April. In der Einrichtung leben derzeit 72 Schülerinnen und Schüler. Die meisten von ihnen sind polnische Kinder zwischen 7 und 20 Jahren.
Wie Filip Przedpełski, Sprecher des Rathauses von Płońsk, am Dienstag gegenüber der Presseagentur PAP erklärte, wurde die Spendensammlung in vier Grundschulen und fünf Kindergärten durchgeführt. Dabei sei im Grunde alles gesammelt worden, auch Möbel, Reinigungsmittel und Süßigkeiten.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Sammlung einen ganzen LKW füllen können und planen eine zweite Fahrt Anfang Mai“, betonte Przedpełski und ergänzte, die Spritkosten würden von der Stadtverwaltung Płońsk übernommen.
Das Internat in Dołbysz befinde sich derzeit in einer schwierigen Situation, erklärte Pater Andrzej Mucha von der Pfarrei in Dołbysz. „Die Schützlinge, die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Lehrer, leben dort unter schlechten Bedingungen“, so Mucha. Der Krieg habe dazu geführt, dass weniger Geld in die Einrichtung fließe, sodass die Schule und das Internat ihre Unterstützung selbst organisieren müssten.
Neben der Płońsker Gemeindeverwaltung beteiligen sich auch der örtliche Verein „Idziemy na Spacer", die Lebensmittelbank in Ciechanów sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren in Płońsk und Żukow an der Spendenaktion.
PAP/js