Am Dienstagabend fand im Rahmen der Reihe "Stabile Wirtschaft" ein Treffen der Partei „Polska 2050“ (Polen 2025) statt. Daran nahmen der Fraktionsvorsitzende Szymon Hołownia, die Vorsitzende des parlamentarischen Kreises der Fraktion Paulina Hennig-Kloska, der Abgeordnete Mirosław Suchoń, Senator Jacek Bury sowie Expertinnen und Experten des Instituts Strategien 2050 teil.
"Wir wollen nicht den Weg gehen, bei dem jedem alles versprochen wird“, sagte Hołownia. Das sei unverantwortlich, leichtsinnig und respektlos gegenüber denjenigen Wählerinnen und Wählern, die zählen könnten und wüssten, dass das Geld nicht aus dem Nichts kommt. Er wolle mit seiner Partei das Thema Geld mit Respekt und Ehrlichkeit angehen und so die Situation beruhigen.
Gleichzeitig erinnerte der Politiker an 10 Lösungen, die in den vorangegangenen Treffen der Reihe "Stabile Wirtschaft" gemeinsam mit Unternehmen erarbeitet wurden. Darunter sei der Vorschlag, drei Jahre lang nach den Wahlen keine steuerlichen Änderungen bei PIT, CIT und VAT vornehmen zu dürfen, das Krankengeld für Angestellte direkt durch die ZUS und nicht vom Unternehmer zahlen zu lassen sowie weitere Änderungen zugunsten von Kleinstunternehmen und Steuerzahlern.
Aus Hołownias Sicht hat der polnische Staat schon lange die Kontrolle über die Staatsschulden verloren. „Es ist eine kreditähnliche Schlinge, die sich um den Hals unserer Kinder und künftiger Generationen legt“, kritisierte der Politiker und betonte, das Geld so zu verteilen, habe nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun.
PAP/js