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"Deutschland sollte seine Geschichtspolitik überdenken"

10.05.2023 10:09
Die Aussagen von Bundeskanzler Scholz zum Jahrestag des Kriegsausbruchs würden die Verantwortung Deutschlands für den Krieg verwässern, sagt der Chef des Büros für internationale Politik in der Präsidialkanzlei, Marcin Przydacz.
Marcin Przydacz w PR24: polityka Niemiec jako partnera w UE i sojusznika w NATO, mówiąc najdelikatniej, nie była prowadzona w sposób odpowiedni dla bezpieczeństwa Europy
Marcin Przydacz w PR24: polityka Niemiec jako partnera w UE i sojusznika w NATO, mówiąc najdelikatniej, nie była prowadzona w sposób odpowiedni dla bezpieczeństwa EuropyMarcin Dławichowski/IAR

Er hoffe, dass Deutschland seine Geschichtspolitik revidieren wird, sagt der Chef des Büros für Internationale Politik der Präsidialkanzlei, Marcin Przydacz. Wie der Politiker erinnerte, seien es die Deutschen gewesen, die in demokratischen Wahlen Adolf Hitler zu ihrem Anführer gewählt haben. Przydacz kommentierte damit den Tweet von Bundeskanzler Scholz. Zum Jahrestag der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg hatte Scholz geschrieben, dass vor 78 Jahren Deutschland und die Welt von der Tyrannei des Nationalsozialismus befreit worden sind. Wie er hinzufügte, würde die Deutschen dafür immer dankbar sein. Die Aussagen von Scholz zum Jahrestag waren von mehreren polnischen Spitzenpolitikern als Versuch kritisiert worden, die deutsche Verantwortung für den Krieg zu verwässern. 

IAR/PR24/d OW/w wk/adn