Insbesondere in Hinblick auf den nahenden NATO-Gipfel in Minsk stelle die Präsenz der Wagner-Gruppe in Belarus ein potenzielles Risiko dar, so Skurkiewicz. Vize-Innenminister Maciej Wąsik kündigte indes weitere Maßnahmen an, um die Sicherheit der Grenze zu Belarus zu gewährleisten. Die Regierung müsse den düstersten Szenarien Rechnung tragen und daher die Kräfte verstärken, die die Grenze in Podlachien schützen.
"Wenn Tausende von Menschen, die unter anderem in Bachmut gekämpft haben und Blut an ihren Händen haben, bewaffnet sind und größtenteils Vorstrafen haben, in der Nähe der polnischen Grenze auftauchen, in einem Land, das einen hybriden Krieg gegen Polen führt, indem es illegale Migranten schickt, können wir uns vorstellen, dass sie für böswillige Zwecke eingesetzt werden, sei es zur Provokation oder zur Eskalation des hybriden Krieges", so Wąsik.
Geht es nach dem Vize-Innenminister, habe der Druck illegaler Migranten an der östlichen Grenze Polens, insbesondere an den Abschnitten entlang des Flusses, zugenommen. Derzeit bestehe jedoch kein Bedarf, an der Grenze den Ausnahmezustand auszurufen, so Wąsik.
IAR/adn