Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Minister Przydacz: Präsenz der Wagner-Gruppe in Belarus erhöht Risiko von Hybridangriffen

27.07.2023 10:46
Um Provokationen zu verhindern, sei effektive Abschreckung von kardinaler Bedeutung, betont der Chef der Büros für Internationale Politik in der Präsidialkanzlei, Marcin Przydacz.
Sekretarz stanu USA Antony Blinken: obecność grupy Wagnera to zła wiadomość dla Białorusi
Sekretarz stanu USA Antony Blinken: obecność grupy Wagnera to zła wiadomość dla BiałorusiYouTube / Wall Street Journal / screen

Die Präsenz der Wagner-Gruppe in Belarus erhöhe das Risiko von hydriden Angriffen auf Polen, sowohl an der Grenze als auch im Informationsraum, sagt der Chef der Büros für Internationale Politik in der Präsidialkanzlei, Marcin Przydacz.  "Es gibt leider Leute in Polen, die entweder so naiv sind oder ihrem eigenen Staat so feindlich gegenüberstehen, dass sie lieber Verbrechern - Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko - glauben", so Przydacz.

Gleichzeitig, so der Minister, sei er zuversichtlich, dass es zu keinen feindlichen Handlungen an der polnisch-belarussischen Grenze kommen wird. Um dies zu gewährleisten, sei es von kardinaler Bedeutung, die Politik der Abschreckung fortzusetzen. Aus diesem Grund seien vor Kurzem zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Belarus entsandt worden. 

Wie Przydacz erinnerte, bestehe die Wagner-Gruppe hauptsächlich aus Verbrechern, die nicht unterschätzt werden sollten. "Sie werden mit bestimmten Zielen nach Weißrussland geschickt - eines dieser Ziele ist der Versuch, die Sicherheit in unserer Region zu destabilisieren", betonte Przydacz.

IAR/adn