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Weitere russische Spione in Polen festgenommen

14.08.2023 11:21
Die Agentur für innere Sicherheit hat zwei Russen festgenommen - Alexei T. und Andrei G. Die beiden Männer werden verdächtigt, für den russischen Militärdienst spioniert zu haben. 
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Bild:abq.gov.pl

Außerdem haben sie Propagandamaterial der Wagner-Gruppe in Krakau und Warschau verteilt. Insgesamt haben sie 300 Flugblätter an öffentlichen Plätzen angebracht. Für ihre Mission haben sie von der russischen Seite 20 Tausend Zloty (4.6 Tausend Euro) erhalten. Ihnen drohen 10 Jahre Gefängnis.

Russisches Spionagenetzwerk in Polen aufgelöst

16 Personen wurden zwischen März und Juli festgenommen und wegen Spionage für den russischen Militärgeheimdienst GRU angeklagt. „Es handelte sich um ein zweifellos vom Kreml organisiertes Netzwerk von Personen, deren Aufgabe es war, terroristische Anschläge zu verüben, um Polen zu destabilisieren“, sagte im Juli der Verteidigungsminister.

Der Spionagering hat hauptsächlich das Eisenbahnnetz des Landes überwacht. Beamten nach, hätten polnische Geheimdienste versteckte Kameras an wichtigen Strecken und Eisenbahnknotenpunkten entdeckt, die den Verkehr auf den Gleisen aufzeichneten und die Bilder in das Internet übermittelten. Über Polen wird ein Großteil der von der EU und der NATO zur Verfügung gestellten Militärhilfe in die Ukraine transportiert.

Nach Angaben von der Agentur für innere Sicherheit (ABW) handelt es sich um Staatsbürger von Belarus, Russland und der Ukraine. Aus den Erkenntnissen der ABW geht auch hervor, dass sie die Aufgaben direkt aus Moskau erhielten. Bezahlt wurden sie mit der Kryptowährung Bitcoin. „Die Mitglieder des Spionagenetzwerks sollten im Auftrag der Russen nicht nur Informationen sammeln, militärische und zivile Objekte fotografieren oder anti-ukrainische und Anti-NATO-Stimmung schüren, sondern auch Sabotageakte vorbereiten“.


PAP/jc