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Mariusz Błaszczak: Das polnische Militär wird immer stärker

16.08.2023 10:53
„Die polnische Armee wird von Jahr zu Jahr stärker“, zog der Leiter des Verteidigungsministeriums, Mariusz Błaszczak, am Dienstag Bilanz. Am Tag der polnischen Armee war der Minister zu Gast beim Nachrichtensender TVP.
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Zdjęcie ilustracyjneShutterstock

Wie der Minister erklärte, habe die Stärkung der Armee mit der Machtübernahme der PiS-Partei begonnen und sei mit jedem Jahr stärker geworden. „Wir haben die frühere Politik geändert, die darin bestand, Einheiten der polnischen Armee aufzulösen, insbesondere im Osten unseres Landes“, betonte er im Fernsehinterview.

Am Dienstag habe er sich im Stützpunkt in Jaryłówka bei Bobrowniki (Podlaskie), nahe der Grenze zu Belarus mit Soldaten getroffen. Es ist sehr wichtig, den Soldaten der polnischen Armee für ihren täglichen Dienst zu danken, einschließlich des sehr schwierigen Dienstes an der polnisch-belarussischen Grenze", so der Minister.

Das schlimmste Jahr sei 2011 gewesen, als die Einheiten aufgelöst wurden, so der Minister weiter. „Angefangen bei der 1. Warschauer Mechanisierten Division, die nach Tadeusz Kościuszko benannt ist, über eine Brigade in Lublin, ein Regiment in Suwałki und ein Bataillon in Siedlce“, führte Błaszczak aus. Er bezog sich dabei auf eine der vorgeschlagenen Referendumsfragen danach, ob man die Beseitigung der Barriere an der Grenze zwischen Polen und Belarus unterstütze. Hier gehe es darum, die Meinung des Volkes zum Ausdruck zu bringen“, erklärte er. 

Die Opposition kritisiere die Regierung für den Bau einer Barriere an der Grenze zu Belarus. Die Kosequenz seien Angriffe auf Soldaten. Die Stimmen zum Boykott des Referendums bewertete Błaszczak als eine antidemokratische Aktion. Wie kann man ein Demokrat sein und Menschen dazu bringen, ihre Meinung zu äußerst wichtigen Themen nicht zu äußern?" fragte er.

„Wir wollen nicht in einem Land leben, das von terroristischen Anschlägen heimgesucht wird“, fasste er zusammen. „Wir wollen Gastgeber in unserem eigenen Land sein. Die Partei Recht und Gerechtigkeit garantiert eine solche Situation, und deshalb fordern wir die Aufrechterhaltung der Barriere an der Grenze“, sagte der Leiter des Verteidigungsministeriums. 

PAP/js