Wie Hołownia im Interview mit dem Fernsehsender Polsat News betonte, war die gestrige TV-Debatte „eine Chance, etwas zu Menschen zu sagen, die sich von denen unterscheiden, mit denen wir jeden Tag sprechen“. „Viele Millionen Menschen saßen vor dem Fernseher, auch solche, die normalerweise die Politik nicht verfolgen. Dies ist ein wichtiger Moment in der Kampagne“, so der Politiker.
Hołownia wies darauf hin, dass der heutige Kampf um eine politisch weniger engagierte Wählerschaft geführt wird, die noch nicht entschieden hat, wen sie am 15. Oktober wählen wird. „Das sind etwa eine Million Wähler, also 6-7 Prozent der Wählerschaft. Der Kampf um diese Wähler wird bis zum späten Freitagabend dauern“.
Der "Dritte Weg" ist eine neue Gruppierung, die sich aus einem Bündnis zweier Parteien zusammensetzt: der grünen "Polen 2050" und der ehemaligen Bauernpartei PSL. Der Dritte Weg positioniert sich als Alternative zu den beiden konkurrierenden Hauptparteien PiS und PO.
Auf die Frage, ob die jüngste IBRIS-Umfrage für das Nachrichtenportal Interia, bei der sein Bündnis weniger als acht Prozent erhielt, ihn beunruhigt habe, antwortete er: „Am selben Tag wurde auch eine Pollster-Umfrage für Super Express veröffentlicht, die uns mit 12 Prozent auswies. Die Umfrage wurde zur selben Zeit beim selben Publikum durchgeführt“, fügte er hinzu.
„Ich bin mir absolut sicher, dass wir die Wahlhürde überschreiten werden. Unser Ergebnis wird zwischen 12 und 15 Prozent schwanken“.
„Das Duopol und die Polarisierung gehen in Polen zu Ende. Gestern hat sich gezeigt, dass es in Polen mehr als zwei Parteien gibt“.
PAP/jc