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Polnisch-jüdischer Historiker von Hamas entführt

17.10.2023 06:00
Der entführte Historiker Alex Dancyg wurde 1948 in Warschau geboren und ist ein langjähriger Verfechter der polnisch-israelischen Zusammenarbeit. 
Alex Dancyg
Alex Dancygfot. Ryszard Nater

Die Familie und Freunde des am Samstag von der Hamas entführten polnisch-israelischen Historikers haben in sozialen Medien einen Appell für seine sichere Freilassung gestartet.

In einem Beitrag auf Facebook heißt es: „Unser lieber Freund Alex Dancyg wurde am Samstagmorgen von der Hamas aus seinem Kibbuz Nir Oz entführt. Seit diesem Tag haben seine Familie und seine Freunde und Kollegen keine Nachricht mehr von ihm. Sein historisches Wissen, seine Gelassenheit und seine Entschlossenheit, Freundschaft und Verständnis zwischen Polen und Israel aufzubauen, sind unbegrenzt! Wir lieben ihn. Wir lieben es, ihm zuzuhören und mit ihm zu lachen. Wir warten auf ihn."

Mit der Bitte, den Eintrag zu teilen, fügten die Freunde des Historikers hinzu: „Seine Söhne Ben und Mat glauben, dass dies dazu beitragen wird, ihren Vater nach Hause zu bringen."

Der als „warmherzig, freundlich und großzügig" beschriebene Alex Dancyg, wurde während des Überraschungsangriffs der militanten Islamisten am Wochenende aus einem Kibbuz in Südisrael entführt.

Dancyg wurde 1948 in Warschau geboren und war ein langjähriger Verfechter der polnisch-israelischen Zusammenarbeit.

Die Hamas startete am Samstag eine koordinierte Invasion aus der palästinensischen Enklave Gaza. Es war der tödlichste Angriff auf Israel seit Jahrzehnten, als die Angreifer israelische Städte stürmten, mindestens 600 Menschen töteten und Dutzende von Geiseln entführten.


PAP/ps