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Streit um ehemaligen polnischen NATO-Botschafter: "Ergebnisse eines Lügentestdektortests sind Diensten vorenthalten worden"

11.07.2024 11:10
Der Abgeordnete der Bürgerkoalition Marcin Bosacki äußerte sich zu Berichten der "Gazeta Wyborcza", wonach Tomasz Szatkowski, ehemaliger Botschafter bei der NATO, während eines Lügendetektortests in Bezug auf Verbindungen zum Kreml gelogen haben soll.
Prezydent Rumunii nie będzie szefem NATO
Prezydent Rumunii nie będzie szefem NATOEQRoy/ Shutterstock

Der Fall von Polens Ex-NATO-Botschafter Tomasz Szatkowski sollte von den Diensten untersucht werden, die unter der Aufsicht von Minister Tomasz Siemoniak stehen. Dies sagte Marcin Bosacki von der Bürgerkoalition im 1. Programm des Polnischen Rundfunks.

Der Abgeordnete äußerte sich zu Berichten der "Gazeta Wyborcza", wonach Tomasz Szatkowski, ehemaliger Botschafter bei der NATO, während eines Lügendetektortests gelogen haben soll. Dabei ging es unter anderem um Verbindungen zum Kreml. Marcin Bosacki betonte, dass die Ergebnisse dieser Tests den Diensten vorenthalten wurden und Szatkowski zu einem der wichtigsten Botschafter ernannt wurde. Der Gast des Polnischen Rundfunks unterstrich, dass Szatkowski nach Brüssel entsandt wurde, während die russische Invasion in der Ukraine bereits im Gange war. "Das ist äußerst ernst und besorgniserregend für die Sicherheit nicht nur Polens, sondern des gesamten Nordatlantischen Bündnisses", resümierte der KO-Abgeordnete.

Seit dem 1. Juli ist Tomasz Szatkowski ehrenamtlicher Berater von Staatspräsident Andrzej Duda.

IAR/adn

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