Deutsche Redaktion

Warschau eröffnet größten Bahnknoten nach Mega-Umbau

29.11.2025 07:36
Nach fünf Jahren Bauzeit ist am Freitag der neue unterirdische Übergang am Bahnhof Warszawa Zachodnia eröffnet worden. Die Modernisierung kostete rund 2,5 Milliarden Złoty und macht den Bahnhof zum größten Eisenbahnknoten Polens. Täglich halten dort mehr als 1100 Züge. Das ist jeder fünfte in ganz Polen.
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sssPAP/Piotr Nowak

Das Herzstück des Umbaus ist eine unterirdische Passage. Sie ist mehr als 500 Meter lang und 64 Meter breit. Sie verbindet die Stadtteile Wola und Ochota und führt zu neun Bahnsteigen. In der Halle gibt es nun Schalter, Warteräume und Dienstleistungen auf rund 5300 Quadratmetern. Unter den Bahnsteigen entsteht ein Einkaufsbereich.

Der Bahnhof bekam außerdem neue Aufzüge, viele Rolltreppen und moderne Bahnsteigdächer. Auch die Gleise und Sanitäranlagen wurden komplett erneuert. Bis zu 100.000 Menschen sollen die Station täglich nutzen.

Mehr als 1,5 Milliarden Złoty kamen aus EU-Mitteln. Laut Verkehrsministerin Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz war diese Unterstützung entscheidend. Zusammen mit der Stadt wurde auch Infrastruktur für einen späteren Straßenbahntunnel gebaut. Außerdem gibt es einen neuen Haltepunkt am Bahnhof.

Warschau-Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski sprach von einem wichtigen Schritt für ein modernes und gut verbundenes Warschau.

Die Arbeiten sind Teil eines größeren Projekts zur Modernisierung des gesamten Warschauer Eisenbahnknotens. Ziel ist mehr Kapazität, mehr Pünktlichkeit und eine bessere Verbindung zwischen Stadt-, Regional- und Fernverkehr. Dazu gehören auch künftige Hochgeschwindigkeitszüge und die Anbindung an den geplanten Zentralflughafen CPK.


PAP/jc

 

805 Millionen Euro für CPK-Megaflughafen

27.11.2024 06:00
„Ich habe beschlossen, 3,5 Mrd. PLN (ca. 805 Mio. EUR) für die Planung und die vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Zentralflughafens (CPK) bereitzustellen“, teilte Ministerpräsident Donald Tusk während einer Regierungssitzung am Dienstag mit.