Deutsche Redaktion

Tusk dankt Einsatzkräften: „Damit wir feiern können, müssen andere wachen“

23.12.2025 11:14
Ministerpräsident Donald Tusk hat den Einsatzkräften an der Grenze zu Belarus für ihren Dienst gedankt. „Damit jemand feiern kann, muss jemand wachen“, sagte Tusk bei einem Besuch an der polnisch-belarussischen Grenze.
Premier Donald Tusk oraz minister spraw wewnętrznych i administracji Marcin Kierwiński podczas konferencji prasowej na granicy polsko-białoruskiej w miejscowości Ozierany Wielkie
Premier Donald Tusk oraz minister spraw wewnętrznych i administracji Marcin Kierwiński podczas konferencji prasowej na granicy polsko-białoruskiej w miejscowości Ozierany WielkiePAP/Artur Reszko

Gemeinsam mit Innenminister Marcin Kierwiński traf Tusk in Bobrowniki und Ozierany Wielkie in der Woiwodschaft Podlachien mit Grenzschützern, Soldaten und Polizisten zusammen.

Tusk rief dazu auf, insbesondere an Heiligabend und in den Weihnachtstagen an die Menschen zu denken, die im Dienst seien – nicht nur Angehörige der Sicherheitskräfte, sondern auch etwa Ärzte oder Eisenbahner. Nach Angaben des Regierungschefs werden mehr als 6000 Menschen die Feiertage im Einsatz an den Grenzen zu Belarus und Litauen verbringen, darunter über 4000 Soldaten.

Das Treffen mit den Medien fand an einem neu errichteten Beobachtungsturm in Ozierany statt. Dieser stehe symbolisch für die Investitionen und den Einsatz des gesamten Staates für die Sicherheit Polens, sagte Tusk. Er dankte den Einsatzkräften für ihren Dienst unter oft schwierigen Bedingungen und sprach von gelebter Solidarität.

Innenminister Kierwiński betonte, die polnische Grenze sei und bleibe sicher. Er verwies auf umfangreiche Investitionen in Technik und Infrastruktur. Der Beobachtungsturm in Ozierany sei einer von fünf, die in den vergangenen Monaten gebaut wurden. Dort werde derzeit der erste sogenannte Cluster eines Antidrohnen-Systems installiert, das im Januar in Betrieb gehen solle.

Nach Angaben des Innenministers hat die Regierung in den vergangenen Jahren mehr als zwei Milliarden Złoty zur Verstärkung des Grenzschutzes bereitgestellt.


PAP/jc