Deutsche Redaktion

Tusk widerspricht Trump: "Es war Russland, das den Friedensplan abgelehnt hat"

15.01.2026 10:50
Tusk erklärte, nicht die Ukraine, sondern Russland habe den von den USA vorgeschlagenen Plan abgelehnt. Die Antwort Moskaus auf diplomatische Initiativen seien erneut Raketenangriffe auf ukrainische Städte.
Warschau, 13.01.2026. Premierminister Donald Tusk vor Beginn der Regierungssitzung im Kanzleramt in Warschau am 13. dieses Monats. Der Ministerrat wird sich unter anderem mit dem Entwurf einer Novelle des Steuergesetzes befassen. (sko) PAPRadek Pietruszka
Warschau, 13.01.2026. Premierminister Donald Tusk vor Beginn der Regierungssitzung im Kanzleramt in Warschau am 13. dieses Monats. Der Ministerrat wird sich unter anderem mit dem Entwurf einer Novelle des Steuergesetzes befassen. (sko) PAP/Radek PietruszkaPAP/Radek Pietruszka

Polens Premierminister Donald Tusk hat Aussagen von Donald Trump zurückgewiesen, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Hindernis für ein Friedensabkommen sei. Tusk erklärte, nicht die Ukraine, sondern Russland habe den von den USA vorgeschlagenen Plan abgelehnt. Die Antwort Moskaus auf diplomatische Initiativen seien erneut Raketenangriffe auf ukrainische Städte, weshalb der internationale Druck auf Russland erhöht werden müsse.

Trump hatte in einem Interview mit Reuters gesagt, Präsident Wladimir Putin sei zu einem Abkommen bereit, die Ukraine jedoch „weniger bereit“. Auf die Frage, warum der amerikanische Friedensvorschlag bisher nicht unterzeichnet worden sei, verwies er auf Selenskyj.

Unterdessen setzte Russland seine nächtlichen Luftangriffe auf die Ukraine fort. In Lwiw stürzte eine Angriffsdrohne im Stadtzentrum auf einen Spielplatz.

IAR/adn

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