„Niemand, und ganz sicher nicht ich, stellt sich gegen diese Botschaft. Es ist eine Botschaft des Gedenkens“, sagte Coventry mit Blick auf den Helm des Athleten. Heraskevych hatte darauf Bilder ukrainischer Sportler angebracht, die im Krieg gegen Russland gefallen sind.
Gleichzeitig verwies die IOC-Chefin auf geltende Regularien. „Es geht um Regeln und Vorschriften“, betonte sie. Politische oder andere Botschaften seien auf Wettkampfstätten, auf dem Podium und im Olympischen Dorf grundsätzlich nicht erlaubt. Diese Leitlinien seien auf Initiative von Athleten entwickelt worden, um Neutralität und Sicherheit für alle Teilnehmenden zu gewährleisten.
Heraskevych war zuvor darauf hingewiesen worden, dass die Gestaltung seines Helms als politischer Ausdruck gewertet werde. Nachdem er angekündigt hatte, die Vorgaben nicht zu befolgen, entschied das IOC auf Disqualifikation.
PAP/jc