Deutsche Redaktion

Rekordinteresse an Militärschulungen in Polen

18.02.2026 09:52
An der neuen Ausgabe des freiwilligen Ausbildungsprogramms „#wGotowości“ (#inBereitschaft) haben sich innerhalb einer Woche rund 9000 Menschen angemeldet. Mehr als 6000 Polinnen und Polen luden zudem eine eigens für die Schulung entwickelte App herunter, wie der Sprecher des Generalstabs, Oberst Marek Pietrzak, dem Polnischen Rundfunk sagte.
Jak przygotować się do sytuacji kryzysowej?
Jak przygotować się do sytuacji kryzysowej?Shutterstock

Das große Interesse zeige, wie wichtig vielen Bürgerinnen und Bürgern die Vorbereitung auf Verteidigungsaufgaben sei, erklärte Pietrzak. Besonders gefragt seien Kurse zur Cybersicherheit, medizinische Schulungen sowie Trainings zu Überlebenstechniken.

Unter den 9000 Bewerbern seien mehr als 600 Minderjährige. Das sei eine Reaktion auf Anregungen aus dem Pilotprojekt im vergangenen Jahr, bei dem Teilnehmende vorgeschlagen hätten, auch jüngere Menschen einzubeziehen. Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren müssen von ihren Eltern oder gesetzlichen Vertretern angemeldet werden. Diese nehmen gemeinsam mit den Minderjährigen an der Ausbildung teil.


PAP/jc

Polen verteilt "Sicherheitsratgeber" an Haushalte

19.12.2025 06:55
Die Regierung will die Bevölkerung besser auf Krisen und Notfälle vorbereiten und verteilt dazu ein umfassendes Zivilschutz-Handbuch an Haushalte im ganzen Land. Insgesamt sollen rund 17 Millionen gedruckte Exemplare an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben werden, teilte das Innenministerium mit.

Neue App zeigt Schutzräume in Polen

22.12.2025 10:05
In Polen ist eine neue Software zur Orientierung in Krisensituationen gestartet. Die App mit dem Titel „Wo kann man sich verstecken?“ informiert über Standorte möglicher Schutzräume im ganzen Land. Das Angebot ist bereits online unter gdziesieukryc.pl verfügbar, eine offizielle Vorstellung durch das Innenministerium ist für Montag angekündigt.

Umfrage: Mehrheit der Polen verzichtet auf Evakuierungsrucksack

09.02.2026 09:57
Eine Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte der Polinnen und Polen keine persönliche Krisenvorsorge plant und auf einen Evakuierungsrucksack verzichtet. Besonders in ländlichen Regionen ist die Zurückhaltung groß. Zudem haben viele Haushalte den staatlichen Sicherheitsratgeber bislang nicht erhalten.