Der Film wird als eine Art Vermächtnis Turskis beschrieben. Der langjährige Publizist und Auschwitz-Überlebende war am 18. Februar 2025 in Warschau gestorben. Bekannt wurde er international durch seine Rede zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau im Januar 2020, in der er warnte: „Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen.“
Nach Angaben der Zeitung verbindet der Film Turskis persönliche Reflexionen mit aktuellen Bildaufnahmen, unter anderem aus dem Gazastreifen sowie von der polnisch-belarussischen Grenze. Ziel sei es zu zeigen, wie Hassrede und gesellschaftliche Ausgrenzung eskalieren können. In dem Film werden dem Bericht zufolge auch Äußerungen internationaler und polnischer Politiker zitiert.
TVP wies laut „Gazeta Wyborcza“ die Darstellung zurück, eine bereits geplante Ausstrahlung abgesagt zu haben. Der Sender erklärte demnach, der Dokumentarfilm sei nie ins Programm aufgenommen worden. Zudem habe man den Produzenten im Dezember mitgeteilt, dass sich TVP nicht als Koproduzent beteiligen werde. Grundsätzlich entscheide der Sender eigenständig, welche Projekte er unterstütze und ausstrahle.
Der Film wurde überwiegend aus Eigenmitteln der Autoren Andrzej Wolf, Andrzej Krakowski und Majka Elczewska finanziert.
PAP/jP