Neben Chamenei kamen nach iranischen Angaben auch der Kommandeur des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Mohammad Pakpur, sowie der hochrangige Sicherheitsberater und frühere Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Schamchani, ums Leben.
Die Revolutionsgarden kündigten eine „intensivste offensive Operation“ gegen Israel und amerikanische Stützpunkte im Nahen Osten an.
Die Angriffe hatten in den frühen Morgenstunden begonnen. Nach israelischen Militärangaben richteten sie sich unter anderem gegen iranische Abschussrampen für ballistische Raketen sowie Einrichtungen der Luftverteidigung.
Teheran reagierte nach eigenen Angaben mit Vergeltungsschlägen und griff Verbündete der USA und Israels in der Region an. In mehreren Ländern des Nahen Ostens waren in der Nacht Explosionen und der Einsatz von Flugabwehr zu hören. In Israel heulten am Morgen erneut die Sirenen.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA sollen die Amtsgeschäfte Chameneis vorübergehend von einem Führungsrat übernommen werden. Ihm gehören demnach Präsident Masud Peseschkian, Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei sowie ein Vertreter des Wächterrats an.
US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender CBS News, es gebe „einige gute Kandidaten“ für eine künftige Führung im Iran, nannte jedoch keine Namen. Die USA hätten mit umfangreicheren iranischen Gegenangriffen gerechnet. „Wir dachten, es würde doppelt so viel sein“, sagte Trump.
PAP/wp/jc