Deutsche Redaktion

Meduza: Russische Behörden verschärfen Kontrolle des Netzzugangs

18.03.2026 12:14
Laut dem Portal testen die Behörden seit einiger Zeit zunächst in kleineren Städten in Sibirien und im Fernen Osten und inzwischen auch in Moskau eine weitgehende Abkopplung vom globalen Internet.
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Ілюстрацыйнае фота.Беларуская Рада культуры

Russland schränkt den Zugang zum freien Internet nach Berichten unabhängiger Medien weiter ein. In Moskau funktionieren mobiles Internet und Mobilfunk demnach seit fast zwei Wochen nur eingeschränkt. Auch der Zugriff auf Facebook und Instagram werde zunehmend erschwert, während die Behörden VPN-Anwendungen als illegal einstufen.

Das unabhängige Portal Meduza berichtet zudem, dass die russischen Sicherheitsdienste inzwischen auch gegen den Messenger Telegram vorgehen. Demnach testen die Behörden seit einiger Zeit zunächst in kleineren Städten in Sibirien und im Fernen Osten und inzwischen auch in Moskau eine weitgehende Abkopplung vom globalen Internet.

Unabhängige Experten zufolge sind dabei nur noch Seiten erreichbar, die auf einer sogenannten „weißen Liste“ des Kremls stehen. Ziel sei es, die Menschen auf russische Online-Angebote zu lenken. Im Mittelpunkt steht demnach die Plattform Max, die Funktionen eines Portals, einer Suchmaschine und eines Messengers verbindet.

Nach Angaben von Meduza wird Max von den Sicherheitsbehörden kontrolliert. Selbst Beamte sollen sich deshalb ein zweites Telefon anschaffen, um die neue App zu nutzen und zugleich weiterhin auf verschlüsselte Messenger zugreifen zu können, die von den Behörden blockiert werden.

IAR/adn


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