Deutsche Redaktion

Russische Propaganda in Katyń. Ausstellung über „polnische Russophobie“

16.04.2026 06:50
In Katyń hat das russische Regime die Ausstellung „Zehn Jahrhunderte polnischer Russophobie“ eröffnet. Veranstalter ist die Russische Militärhistorische Gesellschaft.
Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelnde der Gedenksttte in Katyń, in der Nhe der Grber der vom NKWD ermordeten polnischen Offiziere.
Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelände der Gedenkstätte in Katyń, in der Nähe der Gräber der vom NKWD ermordeten polnischen Offiziere.Belsat in English

Die Organisation wird von Wladimir Medinski, einem Berater Wladimir Putins, geleitet. Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelände der Gedenkstätte in Katyń, in der Nähe der Gräber der vom NKWD ermordeten polnischen Offiziere. Das unabhängige Portal „Meduza“ zitiert den wissenschaftlichen Leiter der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft, Michail Miagkow, dem zufolge polnische Eliten in verschiedenen historischen Epochen „Hass gegenüber Russland und dem russischen Volk“ gezeigt hätten.

Miagkow soll hinzugefügt haben, Polen habe russische Gebiete besetzt und die Völker der Russen, Weißrussen und „Kleinrussen“ zerstört. Den Organisatoren der Ausstellung nach würden auch die heutigen polnischen Behörden eine „aggressive antirussische Politik“ verfolgen.
Das Kreml-Regime schürt seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine feindliche Stimmungen gegenüber Polen. Es versucht, die Geschichte zu verzerren, unter anderem durch die Verharmlosung stalinistischer Verbrechen an Polen. An vielen Orten in Russland würden zudem Denkmäler, Tafeln und Kreuze zum Gedenken an polnische Opfer von Repressionen zerstört oder entfernt, berichteten Medien.

IAR/PR/ps

Provokationen in Katyń und Smoleńsk

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Jahrestag der Massendeportation polnischer Bürger

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Lichtinstallation erinnert an Opfer von Katyń

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