Die Zeitung The Guardian beschreibt Zapiór als einen „wahrhaft baritonalen Aeneas“ und als einen Helden, „für den es sich fast zu sterben lohnt“. Auch andere Kritiker loben die Ausdruckskraft und den warmen Klang seiner Stimme. Besonders hervorgehoben wird das Zusammenspiel mit der Sängerin Karima El Demerdasch in der Rolle der Dido.
Die Produktion der English Baroque Soloists und des Monteverdi Choir wurde zuletzt an einem ungewöhnlichen Ort aufgeführt: unter dem Rumpf der historischen „Cutty Sark“ in Greenwich bei London. Anfang Juni wird die Inszenierung beim Internationalen Festival im norwegischen Bergen gezeigt.
Hubert Zapiór gehört zu den erfolgreichsten jungen Opernsängern Polens. Der Absolvent der Juilliard School in New York ist heute Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und steht dort regelmäßig in großen Partien von Mozart, Tschaikowski und Puccini auf der Bühne.
IAR/jc