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Olympia-Chef hat 40.000-Euro-Uhr vom Chef gescheiterter Kryptobörse erhalten

24.08.2026 12:40
Der Präsident des Polnischen Olympischen Komitees (PKOI) hat laut Medien eine 40.000 Euro teure Uhr und VIP-Karten für Fußball- und Basketballspiele vom Chef der inzwischen zusammengebrochenen Kryptowährungsbörse Zondacrypto erhalten.
Dem Bericht zufolge hatte Kral die 40.000 Euro teure Phillipe-Uhr im Herbst 2025 bergeben, nachdem Piesiewicz ihm zugesichert hatte, er knne die Angelegenheit zurckdrehen.
Dem Bericht zufolge hatte Kral die 40.000 Euro teure Phillipe-Uhr im Herbst 2025 übergeben, nachdem Piesiewicz ihm zugesichert hatte, er könne die Angelegenheit zurückdrehen. Tomasz Jastrzebowski/REPORTER

Wie das Nachrichtenportal Wirtualna Polska und der Privatsender TVN24 berichten, soll PKOI-Chef Radosław Piesiewicz dem Geschäftsführer von Zondacrypto, Przemysław Kral, Hilfe bei einem Verfahren der polnischen Wettbewerbsbehörde UOKiK zur Herkunft der Unternehmensmittel angeboten haben. Dem Bericht zufolge hatte Kral die 40.000 Euro teure Phillipe-Uhr im Herbst 2025 übergeben, nachdem Piesiewicz ihm zugesichert hatte, er könne die Angelegenheit zurückdrehen. Er soll zudem VIP-Karten für Fußball- und Basketballspiele von Mannschaften erhalten haben, mit denen Zondacrypto zusammenarbeitete.

Der Präsident des Olympischen Komitees erklärte, er habe die Uhr mit seinem eigenen Geld gekauft und dem Unternehmer den Betrag in Raten bar zurückgezahlt. Der ehemalige Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und der Präsident der Wettbewerbsbehörde UOKiK, Tomasz Chróstny, wiesen zurück, Piesiewicz geholfen zu haben. Zondacrypto hat im Oktober 2025 einen Sponsoringvertrag mit dem Polnischen Olympischen Komitee unterschrieben. Die Zusammenarbeit ist inzwischen beendet. Kral soll unterdessen Kronzeuge geworden sein und gegen Politiker aus dem Rechten Lager aussagen.

Probleme der Kryptobörse Zondacrypto
Bereits Anfang April hatten Medien darüber berichtet, dass die größte polnische Kryptobörse möglicherweise mit erheblichen Liquiditätsproblemen zu kämpfen habe. Eine Analyse von money.pl und Wirtualna Polska zeigte, dass die Bitcoin-Reserven der Kryptobörse Zondacrypto um 99 Prozent zurückgegangen waren. Nutzer meldeten Probleme bei der Auszahlung ihrer Guthaben.

Zondacrypto verfügt über eine Wallet mit 4.500 Bitcoins im Wert von mehr als 300 Millionen Dollar. Wie Kral jedoch am 16. April mitgeteilte hat, besitzt der verschollene Sylwester Suszek die Zugangsschlüssel zu dieser Wallet. Suszek ist der Gründer der Kryptobörse BitBay, der Vorgängerin von Zondacrypto. Der als „König der Kryptowährungen“ bezeichnete Suszek ist im März 2022 verschwunden. Er war damals 33 Jahre alt. Medien zufolge führen die Spuren nach Israel und Dubai

IAR/PR/ps

Zondacrypto-Affäre: Wo ist Polens „Bitcoin-König“? Spur nach Dubai, russischer Hintergrund

23.04.2026 11:00
Anteile an einer der größten polnischen Kryptobörsen sind an Gesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegangen, die von Firmen aus Luxemburg kontrolliert werden und dem verschwundenen Sylwester Suszek gehören, berichtet „Rzeczpospolita“ am Donnerstag. Im Hintergrund tauchen russische Verbindungen, Verdacht der Geldwäsche und Fragen nach dem Schicksal des „Bitcoin-Königs“ auf.

Zondacrypto-Chef nach Israel geflohen?

24.04.2026 13:30
Wie Journalisten von Onet ermittelt haben, sei Zondacrypto-Chef Przemysław Kral nach Israel ausgereist. Polens stellvertretende Innenminister sieht geringe Chancen, ihn ins Land zurückzubringen. „Wir haben keine guten Erfahrungen mit der Überstellung von Personen aus Israel“, betonte er. Wegen erheblicher Liquiditätsprobleme der Kryptobörse sind ihre Bitcoin-Reserven um 99 Prozent geschrumpft. In Polen könnten dadurch bis zu 30.000 Personen geschädigt worden sein.

Tusk kündigt neuen Gesetzentwurf zu Krypto an

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Nawrocki stoppt Krypto-Gesetz zum dritten Mal

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Er verwies auf einen eigenen Vorschlag und kündigte an, ein Gesetz zu unterschreiben, wenn seine Änderungen übernommen würden. Finanzminister Andrzej Domański kündigte im Sender TVP Info einen vierten Gesetzentwurf an. „Wir können nicht zulassen, dass dieser Markt unreguliert bleibt und nach Regeln wie im Wilden Westen funktioniert“, sagte er.