In dem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch mit der Tageszeitung Rzeczpospolita wurde Przydacz unter anderem zur laufenden amerikanischen Überprüfung der weltweiten Stationierung von US-Truppen befragt.
Przydacz sagte, die Arbeiten würden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen. Es sei damit zu rechnen, dass das Dokument zu einer Verringerung der Zahl der US-Soldaten in Europa insgesamt führen werde. „Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass dies in Polen nicht geschieht – ganz im Gegenteil“, betonte der Berater.
Wie Przydacz weiter sagte, habe US-Präsident Donald Trump „aufgrund der guten direkten Kontakte mit Präsident Nawrocki“ vor Kurzem angekündigt, dass mehrere tausend zusätzliche US-Soldaten nach Polen entsandt würden. „Wenn die Regierung hier mit dem Präsidialamt zusammenarbeitet, sind wir auf einem guten Weg, diese Präsenz nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern sie auszubauen – und ihren Status zu verändern.“
Derzeit handele es sich bei der US-Präsenz in Polen „größtenteils um eine permanente Rotation – eine kontinuierliche Rotation, die mit Risiken verbunden ist“. Ständige Basen seien „für Russland wesentlich abschreckender“, sagte er.
„Ich bin absolut davon überzeugt, dass ständige Basen in Polen zum Greifen nah sind – man muss nur aktiv handeln“, betonte Przydacz. Er unterstrich, dass der Präsident in dieser Frage „nicht sich selbst überlassen werden darf“.
Zugleich kritisierte Przydacz die Arbeit der Regierung. Das Außenministerium und das Verteidigungsministerium „arbeiten derzeit nicht intensiv genug“, sagte er.
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