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Iran greift US-Stützpunkte in Kuwait und den Emiraten an

03.09.2026 12:29
Iran hat am Donnerstag US-Militärstützpunkte in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Raketen und Drohnen angegriffen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf iranische und kuwaitische Angaben. Der Angriff erfolgte trotz einer Warnung von US-Präsident Donald Trump, die USA seien bereit, Iran „jederzeit“ anzugreifen.
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Zdjęcie ilustracyjneReuters

Die kuwaitischen Streitkräfte bestätigten auf der Plattform X Raketen- und Drohnenangriffe. Das iranische Staatsfernsehen bezeichnete die Attacken als Reaktion auf die „Verbrechen Amerikas gegen das iranische Volk“. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur ILNA wurde auch der Luftwaffenstützpunkt Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen.


Die Kämpfe zwischen den USA und Iran waren nach einer rund einmonatigen Unterbrechung am vergangenen Wochenende wieder aufgenommen worden. Das US-Militär griff am Sonntag und Dienstag unter anderem Einrichtungen der Iranischen Revolutionsgarde an. Bei einem der Angriffe wurden nach iranischen Angaben 19 Menschen getötet. Bei einem weiteren Angriff starben vier Menschen, knapp 70 wurden verletzt. Das US-Militär wies die Verantwortung für Angriffe auf Zivilisten zurück.

Bereits am Mittwoch hatte Iran nach eigenen Angaben US-Einrichtungen in Jordanien, im Irak und in Bahrain angegriffen.


Der Konflikt zwischen den USA und Israel und Iran dauert seit rund einem halben Jahr an. Die intensivste Phase der Kämpfe endete im April, danach kam es weiterhin zu sporadischen Angriffen.

Ein Schwerpunkt der Auseinandersetzungen ist die Straße von Hormus. Vor Beginn des Konflikts wurde über diese wichtige Seeroute rund ein Fünftel der weltweiten Exporte von Rohöl und Flüssigerdgas transportiert.


AFP/PAP/jc

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