Im Vergleich zum Juli 2025 stiegen die Kosten für denselben Warenkorb lediglich um 5,36 Złoty oder 0,27 Prozent. Damit lag die sogenannte persönliche Einkaufsinflation deutlich unter der allgemeinen Teuerungsrate.
Besonders stark verteuerten sich im Jahresvergleich Brot um 5,2 Prozent und Chemikalien um 5,4 Prozent. Süßigkeiten und Desserts wurden ebenfalls um mehr als fünf Prozent teurer. Dagegen sanken die Preise für Fette um 14,3 Prozent, für Milchprodukte um 2,9 Prozent und für Trockenwaren um 1,4 Prozent.
Auch gegenüber Juni gab es deutliche Preisrückgänge bei frischen Lebensmitteln. Gemüse wurde im Durchschnitt 12,7 Prozent günstiger, Obst 2,4 Prozent. Bei Fisch sanken die Preise um 6,8 Prozent, bei Milchprodukten um 5,8 Prozent. Gleichzeitig verteuerten sich Hygieneartikel um 3,6 Prozent und Brot um 3,4 Prozent.
Der IMZ basiert auf einer eigenen Methodik und erfasst nicht die allgemeine Inflation, sondern die Kosten eines festgelegten Warenkorbs mit Produkten des täglichen Bedarfs. Grundlage sind unter anderem rund 103.000 Preisbeobachtungen in 47.000 Geschäften.
IAR/jc