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Denkmal für polnische Verbannte in Sibirien durch Soldatendenkmal ersetzt

10.09.2026 12:17
In der sibirischen Stadt Jakutsk ist ein Denkmal für polnische und litauische Verbannte abgerissen worden. An derselben Stelle steht nun ein Denkmal für zwei russische Soldaten, die im Krieg gegen die Ukraine getötet wurden.
In der sibirischen Stadt Jakutsk ist ein Denkmal fr polnische und litauische Verbannte abgebaut und an seiner Stelle ein Denkmal fr russische Soldaten errichtet worden, die im Krieg gegen die Ukraine gettet wurden.
In der sibirischen Stadt Jakutsk ist ein Denkmal für polnische und litauische Verbannte abgebaut und an seiner Stelle ein Denkmal für russische Soldaten errichtet worden, die im Krieg gegen die Ukraine getötet wurden. polonika.pl

Das frühere Denkmal war 2002 errichtet worden. Es bestand aus fünf Findlingen mit den Namen polnischer Wissenschaftler, die nach ihrer Verbannung nach Jakutien die Kultur der Region erforschten. Eine weitere Gedenktafel erinnerte an Opfer der Verbannung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert sowie an Menschen, die im 20. Jahrhundert unter der sowjetischen Herrschaft verfolgt wurden.

Der Abbau begann bereits 2023. Nun wurde an dem historischen Gedenkort das neue Soldatendenkmal enthüllt.

Nach Angaben des unabhängigen russischen Portals Mediazona hatten die örtlichen Behörden die Pläne dafür bereits im Mai angekündigt.


IAR/jc