Das Denkmal steht nun an einer neu gestalteten Promenade am Wasser. Anlass für die Wiederaufstellung war die Fertigstellung des letzten Abschnitts des Elstermühlgrabens. Die Stadt Leipzig hatte den historischen Wasserlauf über mehr als 20 Jahre schrittweise wieder freigelegt. Das letzte Teilstück zwischen Elsterstraße und Lessingstraße wurde in diesem Jahr geöffnet. Insgesamt wurden dafür mehr als 43 Millionen Euro investiert.
Poniatowski starb 1813 während der Völkerschlacht bei Leipzig. Der polnische Heerführer und spätere Marschall Frankreichs wurde beim Rückzug der napoleonischen Truppen schwer verwundet und ertrank in der Elster.
Das Denkmal erinnert damit an die enge Verbindung Poniatowskis mit Leipzig und an die Rolle polnischer Soldaten in den napoleonischen Kriegen. Bei der Enthüllung wurde auch auf die historischen Beziehungen zwischen Leipzig, Sachsen und Krakau hingewiesen.
PAP/jc