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Selenskyj verurteilt tödlichen Messerangriff in polnischem Kloster

25.09.2026 06:00
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Donnerstag einen Messerangriff auf ein Kloster im Südosten Polens verurteilt. Dabei kam ein Priester ums Leben, vier weitere Menschen wurden verletzt. Der ukrainische Täter müsse mit der vollen Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden, erklärte Selenskyj.
Der Angriff hat sich am Donnerstagmorgen im Benediktinerinnen-Kloster in Jarosław in der sdostpolnischen Woiwodschaft Karpatenvorland ereignet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat ein 31-jhriger Ukrainer fnf Menschen mit einem Messer angegriffen. Eines der Opfer kam ums Leben. Zwei Verletzte waren am Donnerstagabend noch in kritischem Zustan
Der Angriff hat sich am Donnerstagmorgen im Benediktinerinnen-Kloster in Jarosław in der südostpolnischen Woiwodschaft Karpatenvorland ereignet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat ein 31-jähriger Ukrainer fünf Menschen mit einem Messer angegriffen. Eines der Opfer kam ums Leben. Zwei Verletzte waren am Donnerstagabend noch in kritischem ZustanPAP/Piotr Polak

„Wir sind schockiert über dieses Böse“, schrieb Selenskyj auf Facebook. Er sprach der Familie und den Angehörigen des Priesters sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. „Der Täter muss nach dem Gesetz voll zur Verantwortung gezogen werden“, schrieb er. Zugleich forderte er eine schnelle und gründliche Aufklärung der Umstände.



Präsident und Premierminister verurteilen Messerattacke
Der polnische Präsident Karol Nawrocki erklärte, der Angriff erfordere eine entschlossene Reaktion des Staates, und forderte die sofortige Aufklärung. „Angesichts solcher Taten muss der Staat stark sein, schnell handeln und das Gesetz ohne Zögern durchsetzen“, schrieb Nawrocki in sozialen Medien. „Die Grundsätze und Werte unserer Gemeinschaft müssen von allen respektiert werden, die in unserem Land leben“, fügte er hinzu. Die Behörden müssten alle Umstände der Tragödie klären und die Sicherheit der Bürger garantieren.



Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, der Tatverdächtige werde mit der vollen Härte des polnischen Gesetzes bestraft. Tusk begrüßte zudem die umgehende Verurteilung des Angriffs durch Selenskyj. Solange er Ministerpräsident sei, würden die Behörden entschlossen gegen Gewalt vorgehen – unabhängig von der Nationalität des Täters. „Wir werden die Einhaltung des Gesetzes kompromisslos durchsetzen“, sagte Tusk. Zugleich rief er dazu auf, den Angriff nicht zum Anlass für Nationalismus oder Hass zwischen Polen und Ukrainern zu nehmen.

Der Angriff hat sich am Donnerstagmorgen im Benediktinerinnen-Kloster in Jarosław in der südostpolnischen Woiwodschaft Karpatenvorland ereignet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat ein 31-jähriger Ukrainer fünf Menschen mit einem Messer angegriffen. Eines der Opfer kam ums Leben. Zwei Verletzte waren am Donnerstagabend noch in kritischem Zustand. Ein weiterer verletzter Priester konnte das Krankenhaus verlassen und in die Abtei zurückkehren.

Drei der fünf Opfer sind Geistliche. Bei den beiden anderen handelte es sich um einen Mann und eine Frau. Auch der Täter wurde verletzt. Er kam zunächst ins Krankenhaus und wurde anschließend in Polizeigewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest fiel negativ aus. Zur Untersuchung auf Drogen wurde ihm Blut abgenommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Täter in der Nacht aus Deutschland nach Polen eingereist und in Richtung des polnisch-ukrainischen Grenzübergangs Korczowa gefahren. Dort hatte er die Grenze offenbar nicht überquert, weil der Übergang vorübergehend geschlossen war. Anschließend fuhr er nach Jarosław. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich bei der Tatwaffe um ein Messer, das vermutlich aus der Küche der Abtei stammte. Das Motiv bleibt unklar.

PAP/TVPInfo/PR/ps

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