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Preise für die besten Spielfilme beim 51. Filmfestival in Gdynia verliehen

27.09.2026 08:00
Patrycja Polkowskas „Sprawa nr“ wurde beim laufenden 51. Filmfestival in Gdynia mit dem Lucjan-Bokiniec-Preis für den besten Spielfilm ausgezeichnet. Das Festival ist die größte Veranstaltung dieser Art in Polen. 28 Filme haben im Wettbewerb um den Hauptpreis konkurriert.
Samstag war der letzte Tag des 51. Filmfestivals in Gdynia.2 8 Filme haben im diesjhrigen Wettbewerb um den Hauptpreis konkurriert.
Samstag war der letzte Tag des 51. Filmfestivals in Gdynia.2 8 Filme haben im diesjährigen Wettbewerb um den Hauptpreis konkurriert.PAP/Adam Warżawa

Die „Junge Gala“ des 51. Filmfestivals in Gdynia, bei der die Ergebnisse des Spielfilmwettbewerbs bekannt gegeben wurden, fand im Witold-Gombrowicz-Stadttheater in Gdynia statt. In der Jury saßen die Kostümbildnerin und Dekorateurin Ewa Braun (Vorsitz), der Regisseur Bartosz M. Kowalski und die Produzentin Joanna Szymańska. Sie haben den Lucjan-Bokiniec-Preis für den besten Kurzfilm an Patrycja Polkowskas „Sprawa nr“ („Fall Nr.“) verliehen. Zuvor hatte die Regisseurin bereits zwei nicht satzungsgemäße Preise erhalten – von der Zeitschrift „Zwierciadło“ und von der Redaktion des Nachrichtenportals Interia.

„Sprawa nr“ erzählt von den Mechanismen von Druck und Verantwortung in einem Konzern. Im Mittelpunkt steht eine junge Managerin eines E-Commerce-Unternehmens, die nach einem „unglücklichen Vorfall“ vor einem Untersuchungsausschuss aussagt. „Für die reife und bewusste Form sowie für die Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Loyalität gegenüber dem System und dem eigenen Gewissen, ohne einfache Antworten und eindeutige Urteile zu liefern“, begründete die Jury ihre Entscheidung.



Ein Sonderpreis – „für die Verbindung formaler Raffinesse mit einer fesselnden Geschichte, Leichtigkeit mit Tiefgang sowie für die Schaffung einer zugleich unterhaltsamen, subversiven und visuell ansprechenden Welt“ – ging an Alexandra „Sasha“ Kutsen für ihren Kurzfilm „Wszystkie miały na imię Anżelika“ („Sie alle hießen Angelika“).
Eine lobende Erwähnung erhielt Izabela Zubrycka für „Kołtunica“ („Der Haarknoten“). Der Preis für die beste Kameraarbeit ging an Patryk Roman für „Długa Przerwa“ („Lange Pause“). Samstag war der letzte Tag des 51. Filmfestivals in Gdynia.

PAP/PR/ps

Pawlikowskis „Fatherland“ konkurriert in Cannes um Goldene Palme

13.05.2026 12:07
Pawlikowski ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch „Ida“ und „Cold War“ bekannt. „Ida“ gewann 2015 den Oscar als bester fremdsprachiger Film, „Cold War“ brachte Pawlikowski 2018 in Cannes den Preis für die beste Regie. Polen ist auch im Kurzfilmwettbewerb vertreten.

Schauspieler Jan Frycz gestorben

18.08.2026 09:09
Der polnische Schauspieler Jan Frycz ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Frycz, der zu den bedeutendsten Theater- und Filmschauspielern Polens zählte, starb am Samstag, dem 15. August. Das teilte das Nationaltheater in Warschau mit.

Wandbild erinnert an Regisseur Wajda

26.08.2026 07:09
In der nordostpolnischen Stadt Suwałki ist ein großflächiges Wandbild zu Ehren des polnischen Filmregisseurs Andrzej Wajda enthüllt worden. Der Anlass: das Filmfestival „Wajda na Nowo“, das dem Werk des Regisseurs und der polnischen Filmkunst gewidmet ist.

Polens größtes Filmfestival in Gdynia eröffnet

22.09.2026 12:45
Polens größtes Filmfestival ist am Montagabend in Gdynia mit seiner 51. Ausgabe gestartet. Eröffnet wurde das Festival mit der Vorführung von Jan Holoubeks historischem Thriller „Dziki, dziki wschód“ („Wilder, Wilder Osten").