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Oleschky: Evakuierung aus besetzter Stadt weiter ohne bestätigte Route

29.10.2026 11:59
Eine Kremlbeauftragte führt die Delegation in die seit Monaten isolierte Stadt. Ukrainische Medien nennen eine Ausreise über Russland und Belarus, doch Ablauf und Route sind weiter offen.
Auf diesem Screenshot aus einem am 29. Oktober 2026 verffentlichten Video sind russische Soldaten zu sehen, die whrend einer von ihnen durchgefhrten Minenrumaktion in der von Russland kontrollierten ukrainischen Stadt Oleshky an beschdigten Fahrzeugen vorbeigehen. Russisches VerteidigungsministeriumHandout via REUTERS
Auf diesem Screenshot aus einem am 29. Oktober 2026 veröffentlichten Video sind russische Soldaten zu sehen, die während einer von ihnen durchgeführten Minenräumaktion in der von Russland kontrollierten ukrainischen Stadt Oleshky an beschädigten Fahrzeugen vorbeigehen. Russisches Verteidigungsministerium/Handout via REUTERS Russisches Verteidigungsministerium/Handout via REUTERS

Eine russische Delegation ist nach Oleschky im russisch besetzten Teil der Region Cherson gereist. Für die seit Monaten weitgehend von Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten abgeschnittenen Bewohner wird eine Evakuierung vorbereitet.

Geleitet wird die Delegation von Jana Lantratowa, der Kremlbeauftragten für Menschenrechte. Sie erklärte vor der Abreise, Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel seien bereits in die Stadt geschickt worden. Lantratowa reiste nach eigenen Angaben mit ausländischen, darunter US-Journalisten an. Die behauptete Abstimmung mit der US-First Lady Melania Trump stellte sie als Teil der humanitären Mission dar. 

Ukrainische Medien hatten zuvor über eine mögliche Evakuierungsroute über Russland und Belarus berichtet. UKRAJINSKA PRAWDA zufolge ließen sich mehrere hundert der rund 2.000 verbliebenen Einwohner für eine Ausreise registrieren. Ein Start am Freitag, die Route über Anapa und Homel sowie eine Begleitung durch den ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez sind bislang nicht bestätigt.

Seit Dienstag gilt in Oleschky und dem nahe gelegenen Cherson eine örtlich begrenzte Feuerpause, die humanitäre Hilfe ermöglichen soll. 

IAR/adn


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