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„Terrorakt gegen Unbeteiligte“: Warschau verurteilt russischen Angriff auf Zivilzug

30.10.2026 11:50
Warschau bekräftigt nach dem Drohnenangriff seine Unterstützung für die Ukraine. Nach Angaben des ukrainischen Bahnunternehmens Ukrzaliznyzja schlug eine russische Angriffsdrohne am Bahnsteig ein, an dem ein Zug von Dnipro nach Saporischschja hielt.
Rettungskrfte tragen eine Person, die bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bahnhof im Rahmen des russischen Angriffs auf die Ukraine verletzt wurde, am 29. Oktober 2026 in Dnipro, Ukraine. Pressestelle des Staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine in der Region DnipropetrowskBildmaterial ber REUTERS
Rettungskräfte tragen eine Person, die bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bahnhof im Rahmen des russischen Angriffs auf die Ukraine verletzt wurde, am 29. Oktober 2026 in Dnipro, Ukraine. Pressestelle des Staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine in der Region Dnipropetrowsk/Bildmaterial über REUTERS Pressestelle des Staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine in der Region Dnipropetrowsk/Bildmaterial über REUTERS

Polens Außenministerium hat den russischen Angriff auf einen zivilen Zug in Dnipro scharf verurteilt. Das Ministerium bezeichnete ihn als Terrorakt gegen Unbeteiligte und als schweren Verstoß gegen das Völkerrecht. Es sprach den Angehörigen der Opfer und den Verletzten sein Mitgefühl aus und bekräftigte Polens Solidarität mit der Ukraine.

Das Außenministerium nannte mindestens 13 Tote. Oleksandr Hanża, der Chef der Gebietsverwaltung von Dnipropetrowsk, berichtete von mindestens 14 Toten und 13 Verletzten. Nach Angaben des ukrainischen Bahnunternehmens Ukrzaliznyzja schlug eine russische Angriffsdrohne am Bahnsteig ein, an dem ein Zug von Dnipro nach Saporischschja hielt.

Auch EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas verurteilte den Angriff. Sie erklärte, Moskau zeige damit erneut fehlendes Interesse an Frieden. Beim EU-Kanada-Gipfel und bei einem Treffen der G20-Außenminister in Atlanta wolle sie für eine stärkere Unterstützung der Ukraine sowie für die Verantwortung Russlands werben. Dazu zählten aus ihrer Sicht ein Sondertribunal und eine Kommission für Entschädigungen.

IAR/PAP/adn


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