Debatte: „Echte Partnerschaft oder neue Asymmetrie?"
Vor 35 Jahren, am 17. Juni 1991, unterzeichneten Polen und Deutschland den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit – ein Dokument, das eine neue Ära einläuten sollte. Doch wie gut ist dieser Vertrag gealtert? Sind aus Nachbarn wirklich Partner auf Augenhöhe geworden – oder bestimmt bis heute eine Asymmetrie das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin?
Von links: Moderator und Journalist Adam de Nisau, Piotr Buras, Leiter des Warschauer Büros des European Council on Foreign Relations, Publizistin Aleksandra Rybińska vom Magazin „Sieci", Cornelius Ochmann, Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und Journalist Jakub Kukla.fot. Borys Sudin
Darüber haben wir in Warschau diskutiert, unter dem Titel „Echte Partnerschaft oder neue Asymmetrie?". Zu Gast: Cornelius Ochmann, Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Publizistin Aleksandra Rybińska vom Magazin „Sieci" und Piotr Buras, Leiter des Warschauer Büros des European Council on Foreign Relations. Die wichtigsten Stimmen – zusammengefasst von Adam de Nisau.