Nawrocki in Budapest: Treffen mit Orbán sorgt für Kritik
Ein politisch brisanter Besuch sorgt für Diskussionen: Präsident Karol Nawrocki war in Budapest und traf dort den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte seine Teilnahme an der konservativen CPAC-Konferenz, bei der Nawrocki unter anderem über die Bedrohung durch Russland sprach.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán (l.) trifft den polnischen Präsidenten Karol Nawrocki in seinem Büro in Budapest am 23. März 2026.EPA/AKOS KAISER
Gleichzeitig gibt es Kritik an seiner innenpolitischen Entscheidung: Trotz rund 44 Milliarden Euro an EU-Mitteln für Verteidigungszwecke legte der Präsident ein Veto gegen den entsprechenden Rüstungskredit ein.
Wie diese Entwicklungen einzuordnen sind, darüber spricht Kuba Kukla mit Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stellvertretende Direktorin des DPI Darmstadt.