Deutsche Redaktion

Kiesewetter: „Demokratien müssen Kriege gewinnen können, sonst sind die Demokratien Spielball”

09.03.2026 10:48
Deutschland muss seine sicherheitspolitische Haltung grundlegend überdenken – das fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. Der deutsche Grundsatz „Nie wieder Krieg“ muss heute auch „Nie wieder wehrlos“ bedeuten.
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Roderich Kiesewetter
Roderich KiesewetterBy Büro Kiesewetter (photographer); Roderich Kiesewetter (owner of full rights) - photo submission per email, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=108268563

Zugleich warnte Kiesewetter davor, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran die Aufmerksamkeit von der Situation in der Ukraine ablenken könne – obwohl das Land trotz deutlich reduzierter amerikanischer Militärhilfe weiterhin Widerstand leiste. Auch die Rolle der USA in der NATO sieht er nicht mehr als selbstverständlich an und fordert mehr europäische Verantwortung für die eigene Sicherheit. Und mit Blick auf Polen sagte Kiesewetter, Deutschland müsse sensibler mit den historischen Erfahrungen seines Nachbarn umgehen.

Über diese Themen sprach Kuba Kukla mit Roderich Kiesewetter am Rande einer Diskussion im Pilecki-Institut Berlin "A Question of Life and Death: The Future of Ukraine, Poland and Germany"